der runde würfel

20. April 2011

.Net meets AVR-RISC

Kategorie: Allgemein — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , — bigfoot @ 23:56

Mit der Zeit Sammelt man die verschiedensten Erfahrungen und Bücher. Immer wieder kann ich mich nicht, und will es auch nicht, verwehren und greife ins Regal und schlage lieber etwas nach, als das ich Tante Gurgel bemühe. Ich kann es irgentwie besser greifen. Das senieren über dem Papier ist da doch was anderes, als auf den Bildschirm zu starren und versuchen Zusammenhänge zu erfasssen.

Noch gibt es wenigstens diese Art von Informationssammlungen. Auf einen e-Book Reader habe ich irgentwie gar keine Lust. Dah fehlt was.

Naja, zurück zum Inhalt der Bücher. Mit diesen in Kombination mit einigen anderen, ist man nach kurzer Eingewöhnungspahase, durchaus in der Lage, kleine Apps embedded’ter Natur, zu schreiben.

Schritt für Schritt, bekomme ich Buch für Buch mehr Wissen, welches einem zu seinem Ziel verhelfen soll. Ich ziehe mich nun zurück und stöbere in diesen Holzfaserverbundklötzen.

Oldschool rocks !

3. April 2011

Netduino Kapitel 1 Abschnitt 3

Bevor wir im nächsten Abschnitt zur Lösung für die verschiedenen Taktraten der LED kommen, widmen wir uns nun der A/D Wandler.
Der AT91SAM verfügt über einen 10-Bit Wandler. Was bedeutet das?
10 Bit entspricht 2^10 oder 1024. Also kann der Wandler eine bestimmte differenz, in 1024 Schritte unterteilen. Wenn wir also von einer Spannung von 0-3.3V ausgehen, sind es überschlagen also alle 3mV 1 Schritt. Wenn wir ein Potentiometer anschliessen, welches zwischen 0 Ohm, also Durchgang, und ~ Ohm, also offen, regelt, entspräche 0 Ohm 1023 und offen, 0. Also würden 1.65V einen Wert von 512 entsprechen, +- 1.5mV. Also recht genau.

Wenn man nun von ARef, das steht für Analoge Referenz Spannung, einen Draht nach Analog In 0 stecken würde, würde die Software einen Wert von 1023 ausgeben. Nun stellt sich einigen bestimmt die Frage, wieso 1023 und nicht 1024?!? Ganz einfach, man muss die “0″ mitzählen, denn 0V ist der erste Wert und der wiederum entspricht 0. Wenn nun also von 0 ausgehend bis 1024 gezählt wird, kommen wir bis 1023. 1024 ist bereits der erste Wert im 11 Bit Segment, welches bis 2047 geht.

Wie sich diese Werte ergeben, ist ganz einfach:
1 Bit steht für 0 oder 1, also 2 Werte
2 Bit steht für 00, 01,10,11, also 4 Werte
3 Bit stehen für 000, 001, 010, 011, 100, 101, 110 und 111, also schon 8 Werte

Dem aufmerksamen Leser fällt auf, das es sich bei der Aufzählung um Zweierpotenzen handelt. Also 2^0 = 1 da dieses aber ein Sonderfall ist, kommt dieser in der Entwicklung nicht zum Tragen.
2^1 = 2; 2²= 4, 2³ = 8, 2^4 = 16, 2^5 = 32, 2^6 = 64, 2^7 = 128, 2^8 = 256, 2^9 = 512, 2^10 = 1024, 2^11 = 2048, 2^12 = 4096 und so weiter und so fort.

Im Normalfall werden in der Praxis 12 oder 14 Bit A/D Wandler eingesetzt. Sonderfälle gibt es aber auch hier, denn bestimmte Applikationen tasten das Signal mit 24 Bit ab. Diese Einkanal A/D Wandler, sind jedoch sauteuer und werden auch nur seltenst benötigt

Zurück zu unserem Eingang Analog 0. Wenn wir nun das Kabel von Aref herausziehen und es in GND stecken, kommt der Wert 0 an. Sollten nun jedoch Spannungen erfasst werden, die die 3.3 V überschreiten, so muss mit einem Spannungsteiler gearbeitet werden. Das ist ein zweiter Widerstand, über dem ein Großteil der Spannung “verbraten” wird, so daß an unserem Poti nur noch die Resteverwertung erfolgt. Hierzu sind jedoch einige Berechnungen erforderlich. Als Stichwort für den kommenden Teil sei gesagt, URI; Nicht die RegEx (Regular Expression) sondern U steht für Spannung, R für Wiederstand und I für den Strom. U = R x I oder R = U/I oder I = U/R.

20. März 2011

MCU oder CPU?

Kategorie: Allgemein,Computer,Privat — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , — bigfoot @ 02:49

Sodele, für den Kopf des Ganzen, nehme ich entweder einen AT91SAM7x128 oder einen AT91SAM7x512, je nachdem wie Umfangreich der kram wird. Falls ich mit dem Microframework .net von Microsoft in der Version 4.1 voranschreite, wird mit dem Visual Studio 2010 in C# geproggt. Alternativ ginge aber auch der STM32 seines Zeichens der STM32F103.

Die ganzen Clients werden vermutlich AtTiny’s 261 bzw. 461 werden.

16. März 2011

Mehr Xilinx

Kategorie: Computer,Haus,Privat — Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , — bigfoot @ 21:40

Die nächsten Pakete sind heute gekommen. Xilinx Spartan CPU’s, XCS20XL.

XCS20XL

Dazu dann noch den einzelnen auf einem DIP-40 Träger montierten XC2C64A.

Ich hoffe, dass bald Wochenende ist. :)

15. März 2011

Und Zurück

So. Auf Grund von gesundheitlichen Umständen auf die ich hier nicht näher eingehen werde, hat es ein wenig gedauert, bis es nun zu einem Update kommt.

Soweit, so gut. Ein viertel Jahr ist nun schon fast vergangen, als bis das der letzte Buchstabe die Datenbank erreicht hat. In der Zwischenzeit habe ich meine Hobby aktivitäten ein bisschen ausgebaut und wühle mich weiter durch Bücher und deren Bleiwüsten.

Der STM32F103 hatte seine Chance. Dann kam der AT91SAM7X-512, sein kleiner Bruder AT91SAM7X-128, der AT91SAM9263-CU und nun fahre ich die ganz großen Geschütze auf. Mit der heutigen Post kamen endlich die sehnlichst erwarteten FPGA’s. Xilinx Virtex XCV400E-BG432. Für meine Verhältnisse völlig überdimensioniert, überkandiedelt und sonstwas zu groß. Egal. Die Leistung dieses Bausteins, ist überwältigend. Ich sach nur “Hubraum statt Spoiler!” oder “Leck mich Fett!”.

VHDL und passende FPGA Bücher liegen neben dem Laptop und werden fleißig gelesen. Eines nach dem anderen. Das Xilinx ISE Webpack ist auch schon auf dem Rechner installiert und wartet noch auf den Connect mit den FPGA’s. Jetzt bleibt das Atmel STK500 mit dem STK501 und STK503, neben dem AVR Dragon im Schrank liegen; Direkt neben dem PIC-Prommer und das MPLAB v8.63 auf dem Laptop. Die XBee Pro’s sind ebenfalls letzte Woche gekommen und nach dem Samstag endlich der USB Explorer kam, konnte ich die auch schon mal mit dem X-CTU Firmwareupgraden und Testen.

Weitere Bilder von dem selbstgestrickten Applikationsboard kommen später, wenn die Pre-Alpha Phase für beendet erklärt wurde. Bis Dato spiele ich ein wenig mit den Netduino und dem Netduino Mini rum. Bastele gerade das Nokia 6610 Display da dran. More to come. Jetzt muss ich mich nach der langen Abstinenz erstmal wieder vom Tippen erholen ;)

Viele Grüße aus dem private E-Lab.

XCV400E

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